Weinhof Zimmermann

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Österreichisches Umweltzeichen
Goldener Schani 2011

Weinbau & Tradition

Anno 1529 wurde das Weindörfl am Mitterberg von den Türken gebrandschatzt. Später wurde diesem Gebiet von Kaiserin Maria Theresia das Buschenschank-Privileg erteilt. An der nahegelegenen Mariensäule hat Ferdinand Raimund - der Dichter des Verschwender und des berühmten Hobelliedes - anno 1821 seiner Toni Wagner ewige Treue geschworen.

Der 1828 geborene Franz Bachmann erwarb das Grundstück, das dadurch in Familienbesitz kam und wieder Buschenschank wurde. Sein Urenkel Hans Zimmermann und seine Frau Hermine Zimmermann erbauten 1979 den neuen "Weinhof Zimmermann" nach Entwürfen von Prof. Walter von Hoesslin.

Sein Sohn, Heinz Zimmermann ist heutiger Besitzer des Weinhofs. Er hat die Weinbauschule in Krems besucht und betreut nun die Weingärten und den Keller. Im Weingarten wird viel Wert auf einen qualitätsorientierten Schnitt gelegt. Ebenso sorgfältig werden die Bodenbearbeitungen und die Laubarbeiten durchgeführt. Nur gesundes Lesematerial wird im Keller zu einem guten Tröpferl ausgebaut.

Grundsätzlich wird vom Weingarten bis zur Flasche alles versucht, um bestmögliche Qualität zu erzeugen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Bewahrung der Fruchtigkeit und sortentypischen Charakter liegt. Im Vordergrund stehen die Sorten Weißer Burgunder, Reinriesling, Grüner Veltliner, Malvasier (alte Wiener Weinsorte), Chardonnay, Gelber Muskateller, Blauburger und Zweigelt, diese werden zu Qualiätsweinen ausgebaut. Des Weiteren produzieren wir weißen und roten naturtrüben Traubensaft.


Naturnaher Weinbau

  • Frühling - Wenn nach der Blüte ein zu höher Traubenansatz vorhanden ist, werden die Trauben ausgedünnt, um später eine höhere Qualität zu erreichen.
    Bodenschonende Erdarbeiten: zwischen jeder zweiten Reihe wird der Boden mechanisch gelockert. Um jeden einzelnen Weinstock wird händisch mit einer Haue der Boden bearbeitet.
  • Sommer - Jeder Weinstock wird gezielt händisch geschnitten (Grünschnitt).
  • Herbst - Die Blätter werden händisch in der Traubenzone entfernt. Damit die Sonnenstrahlen alle Früchte erreichen, nach Regen schnell trocknen können, kein Pilzbefall mehr entsteht und auch einige Schädlinge keine Chance mehr haben. Die Qualität und auch die Zuckergrade, sowie der Extrakt der Trauben steigen nun Tag für Tag. Täglich wird in den Weingärten kontrolliert, bis der Weinhauer entscheidet - es wird mit der Lese begonnen.
    Die reifen Trauben werden ausschließlich händisch geerntet. Dies hat den Vorteil das keine schlechten Trauben und auch keine Blätter in die weitere Verarbeitung gelangen können.
    Winterroggen wird in jeder 2. Reihe angebaut. Der Roggen bewirkt eine biologische Bodenaufwertung und wird als Gründüngung eingesetzt, darüber hinaus schützt es den Boden vor Erosion.
  • Winter - Die Rebstöcke werden fachgerecht mit Ausprägung auf Qualität statt Quantität geschnitten.

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